Abgelegt unter: Finanzen und Wirtschaft
Es ist eine der längsten Haftstrafen, die jemals gegen einen Manager in den USA ausgesprochen wurde.
Der ehemalige Chef des zusammengebrochenen US-Hedgefonds Bayou ist zu 20 Jahren Haft verurteilt worden.
Zudem verurteilte ein US-Gericht den 48-jährigen Samuel Israel III am Montag zur Zahlung von 300 Mill. Dollar Entschädigung.
Der Manager hatte sich bereits im September 2005 des Betrugs und der Verschwörung für schuldig bekannt.
Bei dem Zusammenbruch der Firma hatten Investoren rund 400 Mill. Dollar verloren.
Die Haftstrafe ist eine der längsten, die jemals gegen einen Manager in den USA ausgesprochen wurde. In diesem Fall war ein hartes Urteil aber erwartet worden, weil die US-Gesetze lange Haft dann vorsehen, wenn der wirtschaftliche Schaden durch Betrug sehr groß ist.
Der Zusammenbruch von Bayou hatte damals in den USA die Forderung nach einer größeren Transparenz bei Hedge-Fonds nach sich gezogen.
Israel und andere leitende Bayou-Mitarbeiter hatten eingeräumt, ab 1996 Kunden der Firma belogen zu haben.
Während bei Transaktionen Verluste anfielen, zapften die Manager Millionen-Honorare für sich ab.
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Quelle: HB
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