Die teuerste Briefmarke der Schweiz
Mittwoch November 26th 2008, 8:10 am
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Tagesthemen
Die teuerste Briefmarke der Schweiz kostet 348 000 Franken.
Sie heisst “Rayon I” und ist an der weltgrössten Briefmarkenauktion in Wil SG versteigert worden.
Die Einzel-Marke aus dem Jahr 1850 sei in fantastischem Zustand, schreibt das Auktionshaus.
Foto: sda
Deshalb habe die Marke, deren Wert vor der Auktion auf 150 000 Franken geschätzt wurde, überraschend den extrem hohen Preis erzielt.
Für 150 000 Franken unter den Hammer kam auch ein Paar einer “Basler Taube”. Die Schweizer Kultbriefmarke stammt aus dem Jahr 1845.
Die Jagd nach raren Liebhaberstücken, die laut Auktionshaus auch beständige Anlageobjekte sind, dauert noch bis Donnerstag.
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Quelle: sda
Steuer sparen - Frist zum Jahresende
Mit ein paar Weichenstellungen bei Finanzamt, Bank oder Versicherung noch vor Jahreswechsel können Verbraucher kräftig Geld sparen.
Teilweise ist hier jedoch rasches Handeln gefragt.
KFZ-VERSICHERUNG:
Autofahrer, die 2009 zu einem günstigeren Kfz-Versicherer wechseln wollen, müssen sich beeilen. Die Versicherungspolice muss bis spätestens zum 30. November gekündigt werden. Durch den Wechsel zu einem günstigeren Anbieter lassen sich jährlich teils mehrere hundert Euro sparen.
LOHNSTEUER:
Der Wechsel der Steuerklasse kann sich für Ehepaare lohnen, die 2009 voraussichtlich Leistungen erhalten, die vom Nettoeinkommen abhängen – also Arbeitslosengeld, Elterngeld oder Krankengeld.
Der Partner, der sein Netto erhöhen will, nimmt dabei die Klasse III, in der er weniger Steuern zahlt, also ein höheres Netto erhält.
Auch mit der Eintragung von Freibeträgen auf der Lohnsteuerkarte – etwa für Fahrtkosten zur Arbeit, Kinderbetreuung oder Haushaltshilfen kann das Netto erhöht werden. Der Steuerklassenwechsel muss bis Jahresende bei der Gemeinde, Freibeträge beim Finanzamt beantragt werden.
KRANKENVERSICHERUNG:
Mit Einführung des Gesundheitsfonds kommt auf Versicherte ein einheitlicher Beitragssatz von 15,5 Prozent zu. Für Versicherte mit einem bisher günstigen Tarif kann dies eine erhebliche Mehrbelastung bedeuten. Beim Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung noch in diesem Jahr winken oft niedrigere Tarife.
Jedoch warnen Verbraucherschützer, dass auch die Privaten von der Gesundheitsreform betroffen sind und die Prämien zu steigen drohen. Zudem ist ein Wechsel nur für Gutverdiener möglich, eine Rückkehr so gut wie ausgeschlossen. Kinder müssen bei den Privaten unabhängig versichert werden.
RIESTER-RENTE:
Riester-Sparer sollten noch vor Jahresende prüfen, ob sie alle ihnen zustehenden staatlichen Zulagen schon beantragt haben. Nach zwei Jahren verfällt der Anspruch. Spätestens bis Ende Dezember müssen also die Zulagen für 2006 beantragt werden. Ein sogenannter Dauerzulagenantrag macht die jährlichen Anträge überflüssig.
Wer einen neuen Riester-Vertrag abschließen will, sollte dies auch noch bis zum Jahresende tun. Denn bis dahin gibt es für das laufende Jahr noch den Anspruch auf die kompletten Zulagen des Staates.
BAUSPAREN
ist wegen staatlicher Zuschüsse wie der Wohnungsbauprämie oft auch eine gute Geldanlage – auch für Menschen, die nicht auf eine Immobilie sparen. Am Ende der Vertragslaufzeit kann das Geld bisher frei verwendet werden, ohne es in Wohnung oder Haus investieren zu müssen.
Dies ändert sich ab 2009. Dann müssen Bausparer über 25 Jahren das Geld für “wohnwirtschaftliche Zwecke” nutzen. Wer noch 2008 einen Bausparvertrag abschließt, kann die Neuregelung umgehen.
GELDANLAGE:
Ab 2009 gilt für Anleger die Abgeltungsteuer. Die Pauschalabgabe von 25 Prozent wird dann für alle Kapitaleinkünfte fällig – also etwa Gewinne durch den Verkauf von Aktien und Fonds. Bisher mussten Anleger keine Steuern zahlen, wenn sie die Papiere länger als ein Jahr hielten. Für Aktien und Fonds, die ab 2009 gekauft werden, gilt diese Regel nicht mehr.
Deswegen könnte es sich steuerlich bezahlt machen, noch in diesem Jahr neue Papiere zu kaufen. Hier ist jedoch äußerste Vorsicht geboten: Die Entwicklung der Aktienmärkte ist derzeit kaum abschätzbar. Bis zum Jahresende sollten Anleger außerdem noch die Freistellungsaufträge für Zinsen bei ihren Banken überprüfen. Die Verteilung der steuerlichen Freibeträge können noch bis Ende Dezember angepasst werden.
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Quelle: AFP