Online-Banking: Auf Nummer sicher gehen
Mittwoch Januar 07th 2009, 2:55 am
Abgelegt unter: Geldverkehr

Die Tricks von Internet-Ganoven werden immer dreister.

Daher sollten alle Verbraucher, die einen Umstieg aufs Online-Banking planen, nicht nur die Höhe von Gebühren oder Zinsen einer neuen Bank im Auge haben.

Es kommt auch darauf an, welche Sicherungssysteme Geldhäuser im Online-Banking bieten.

HBCI
Eines der sichersten Systeme ist das „HBCI-Banking“, das einem fast alle Sparkassen, die großen Geschäftsbanken sowie Volks- und Raiffeisenbanken bieten. Der Zugang kann nur über eine Chipkarte erfolgen, die in einem speziellen Lesegerät steckt, das mit dem Personalcomputer (PC) verbunden ist.

Nachteile sind, das man das Gerät zum Preis von mehr als 50 Euro meist selbst kaufen muss und zudem von unterwegs damit keine Bankgeschäfte abwickeln kann.

I-TAN
Als Alternative dazu bieten die meisten Direktbanken ein verbesserte TAN-Verfahren an. Beim „i-TAN-Verfahren“ muss der Kunde sich nicht nur über eine Geheimnummer (PIN) identifizieren, sondern genau die nummerierte TAN-Ziffernfolge bei Überweisungen eintippen, die einem die Bank nach einer Internet-Anfrage abfordert. TAN steht für eine üblicherweise sechsstellige „Transaktionsnummer“.

Beim herkömmlichen TAN-Verfahren gibt es eine Sicherheitslücke.

Wer seine TANs einfach im Computer abspeichert, um beim nächsten Online-Banking auf eine beliebige Zahl zugreifen zu können, geht ein hohes Risiko ein. Kriminelle können diese Zahlen und die PIN mit speziellen Programmen ausspähen und das Geld auf dem Konto abräumen.

Bei der iTAN hingegen speichert niemand seine Daten auf dem PC, weil man ja nicht weiß, welche Ziffernfolge die Bank bei der nächsten Online-Sitzung von einem fordert. Die Citibank bietet bisher nur das unsichere TAN-Verfahren. Das erklärt vielleicht auch deren „ Online-Sicherheits-Garantie“, nach der das Geldhaus eventuelle finanzielle Schäden durch Online-Betrug übernimmt.

M-TAN
Sehr komfortabel und sicher ist das „mTAN-Verfahren“. Wer sehr mobil ist, kann sich unterwegs beispielsweise im Internet-Cafe über sein Geheimwort einwählen und eine TAN per SMS auf sein Handy senden lassen. Diese gilt nur für diese Sitzung und eine knapp bemessene Zeit. Das Verfahren bieten bisher beispielsweise die Netbank und die Postbank an.

Wichtig: Wer im Internet öffentlich Bankgeschäfte erledigt, sollte sich richtig abmelden und möglichst auch den Arbeitsspeicher (Cache) leeren, damit nachfolgende Nutzer nicht an wichtige Daten kommen.

E-TAN
Schließlich gibt es noch es eTAN-Verfahren, bei der die Ziffernfolge elektronisch durch ein Gerät erzeugt wird, das die Bank kostenlos zur Verfügung stellt.
......................
Quelle: H.Biallo




1 Kommentar so far
Leave a comment

Wir haben HCBI von der Volksbank. Man benötigt kein spezielles Lesegerät für den Chip. Wir haben eine Datei die als USB-Stick im PC steckt (früher als Diskette). Wir mußten somit auch nichts kaufen. Allerdings kostet das Programm für Firmen EUR 10,—pro Monat – lohnt sich jedoch bei Firmen, da man auch andere Vorteile hat wie spezielle Suchmöglichkeiten, Daten der letzten Jahre. Auch kann man mit HCBI viele verschiedene Konten bearbeiten so z. B. auch alle Privatkonten. Wir zahlen also 10,—und haben somit Zugang zu unseren Geschäfts- und Privatkonten.
Gruß

Kommentar von Lohausen 01.09.09 @ 11:37 am



Einen Kommentar hinterlassen
Zeilen und Absätze brechen automatisch um, E-Mail-Adresse wird nie angezeigt, HTML erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>

(notwendig)

(notwendig)