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Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin werden in diesem Jahr neben der Unterhaltungselektronik erstmals auch Elektrohausgeräte gezeigt.
Von Beginn an sei die weltweit größte Messe für Unterhaltungselektronik nun auch die umfangreichste Schau für Hersteller der sogenannten weißen Ware, sagte Messe-Chef Christian Göke.
Schwerpunkte der Messe sind Energieeffizienz, Netzwerklösungen sowie mobile Kommunikation und Information.
Göke sagte, er sei zu “110 Prozent davon überzeugt”, dass die IFA durch die Erweiterung um Elektrohausgeräte noch attraktiver werde.
Hersteller vom Kühlschränken und Waschmaschinen, Geschirrspülern und Kaffeeautomaten zeigen ihre Produkte in vier zusätzlichen Hallen. Dadurch erhöht sich nach Messe-Angaben die Gesamtzahl der Hallen auf dem Messegelände unterm Funktrum von 26 auf 30.
Im Segment der Unterhaltungselektronik bewege sich die Zahl der Aussteller auf dem hohen Rekordniveau des Vorjahres, betonte Göke. Genaue Daten will der Messe-Chef zum Beginn der IFA am 29. August bekanntgeben.
Auf der IFA 2007 hatten nach Veranstalterangaben 1212 Aussteller aus 32 Ländern ihre Produkte auf einer Fläche von 104.000 Quadratmetern gezeigt.
Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu), verwies auf zahlreiche Überschneidungen bei Produkten der Unterhaltungselektronik und Elektrohausgeräten.
Als Beispiele nannte er das Internet in der Küche sowie Koch-Sendungen im Fernsehen.
Das Thema Energieeffizienz nimmt auf der diesjährigen IFA eine große Rolle ein. So sei der Energieverbrauch in den vergangenen 12 Jahren bei Waschmaschinen um 30, bei Kühl- und Gefriergeräten um 45 sowie bei Geschirrspülern um 40 Prozent gesenkt worden, sagte Hecker. Die Hersteller strebten nun an, den Energieverbrauch bei allen Produkten zu halbieren.
Auch die Produzenten von Geräten der Unterhaltungselektronik wollen die Enegieeffizienz ihrer Produkte deutlich verbessern. In den vergangenen Jahren sei der Stromverbrauch im Standby-Modus um ein Sechstel gesenkt worden, sagte Hecker. Die Umweltfreundlichkeit der Produkte werde mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor.
Ein weiterer Schwerpunkt der IFA seien die Themen Interaktivität und Vernetzung sowie Mobilität. Fotos von der Digitalkamera und Musik vom Computer seien künftig über intelligente Netzwerklösungen in der ganzen Wohnung verfügbar.
Weiteres Wachstum versprächen vor allem Navigationsgeräte, die mit anderen Telekommunikationsprodukten erstmals in einer eigenen Halle gezeigt würden.
Quelle: ddp
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