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Stabile Aktienfonds zeichnen sich durch hohe Beständigkeit und gute Langfrist-Performance aus.
Voraussetzung dafür ist ein guter Riecher des Fondsmanagers sowie eine kluge Anlagephilosophie.
Aus 28.000 Fonds wurden jetzt die drei erfolgreichsten Fonds ermittelt.
Die Ratingagentur e-fundresearch untersuchte Fonds, die zum Vertrieb in Deutschland, der Schweiz und Österreich zugelassen sind.
Die Auswahlkriterien waren wie folgt:
Gewinnerfonds mussten in den letzten sieben Jahren bei der Performance (jeweils zum 31. März) stets unter den besten 25 Prozent ihrer Anlageklasse zu finden sein.
Überraschendes wie ernüchterndes Ergebnis:
Nur zehn Fonds bestanden den Härtetest, darunter sechs Geldmarktfonds, drei Aktienfonds und ein Mischfonds.
Zu den stabilsten Aktienfonds zählt der M&G Global Basics Fund A. Mit 13,2 Prozent Jahresperformance war der Fonds der erfolgreichste wertstabile Aktienfonds. Verantwortlich dafür war vor allem ein Übergewicht in Rohstoff-Werten, die in den letzten Jahren hervorragend liefen.
Zukünftig steht allerdings ein Richtungswechsel bevor: „Wir investieren generell in die Grundbausteine der globalen Wirtschaft. Die nächsten Jahre gehören vor allem dem Transport sowie Konsum- und Markengütern“, erklärt Fondsmanager Graham French in einem Interview gegenüber e-fundresearch.
Auf Platz 2 folgt der StarPlus SICAV Starpoint. Der von Peter Huber gemanagte Mischfonds war ebenfalls in allen zurückliegenden sieben Jahresperioden unter den besten 25 Prozent seiner Klasse zu finden.
Allerdings weist der Fonds deutliche Abstriche in Sachen Performance auf: Mehr als 7,7 Prozent p.a. waren nicht drin.
Schuld daran ist der Investmentansatz: Der Fonds will absolute Gewinne erzielen und darf deswegen bis zu 50 Prozent seines Vermögens am Geldmarkt investieren – das ist zwar sicher, bremst aber die Rendite.
Ein Schweiz-Aktienfonds folgt auf Platz 3. Der DWS Zürich Invest Aktien Schweiz wird von Ralf Rybarczyk gemanagt und investiert überwiegend in Schweizer Blue Chips.
Damit erzielte er in den letzten sieben Jahren einen Durchschnittsertrag von 5,9 Prozent p.a. Immerhin eine deutliche Outperformance gegenüber seiner Benchmark, dem Swiss Performance Index, der nur 2,3 Prozent jährlich hinzugewann.
Quelle: M.Geißler
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