Gast – Kommentar aus der Schweiz: Irgendwie scheint im grossen Kanton (Deutschland) die Welt auf dem Kopf zu stehen.
- Die Steuergesetze sind so kompliziert, dass sie niemand mehr versteht.
- Eine Gesetzgebung, die so umfangreich ist (ca. 10 mal mehr Seiten als in der Schweiz) und ständig verändert wird, dass niemand mehr hinterherkommt.
- Steuerpflichtige, die Anwälte bezahlen, um an das Geld zu kommen, was der Staat kassiert hat und der Steuerberater nicht verhindern konnte. Vielleicht hat er sich ja auch gar nicht getraut den Steuertrick zu verraten, weil eventuell diese Lücke drohte geschlossen zu werden und er dann wegen einer versprochenen, aber nicht eingetretenen Steuerermässigung, auf Schadensersatz verklagt worden wäre.
Frage an den hochgeschätzten Leser:
Was glauben sie, warum so unglaublich viele Unternehmer die Verwaltungsgesellschaft oder Holding ihrer Firma bzw. Firmengruppe in der Schweiz haben? Doch Vorsicht Falle, wer glaubt ein Mantelkauf und ein Briefkasten würde genügen, ist schief gewickelt.
Die entscheidende Frage ist: Wie übertrage ich die Anteile meiner deutschen Gesellschaft an eine Schweizer Holding, ohne dass mich das Finanzamt lyncht?
Zu den Nebenwirkungen fragen Sie eine fachkundige Person Ihres Vertrauens.
Wenn Sie also Ihrem Steuerberater vertrauen, dann sollten Sie ihn ins Auto setzen und mit ihm in die Schweiz fahren, um gemeinsam mit ihm die „Schweizer Konzepte“ zu beurteilen und später umzusetzen. Da Sie sehr, sehr viel sparen sollten Sie Ihren Steuerberater auch dafür gut bezahlen.
So machen es unsere Mandanten, und dann klappt’s auch mit dem Finanzamt…
Grüsse aus der Schweiz
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