Sparen mit Call-by-Call
Telefonate vom Festnetzanschluss in die deutschen Mobilfunknetze sind nach wie vor teuer.
Nicht ohne Grund werden sie daher meist bei den Telefon-Pauschalangeboten ausgeklammert.
Die üblichen Flatrates beinhalten lediglich Verbindungen innerhalb der deutschen Festnetze. Wer dann zum Handy telefoniert, zahlt bei T-Home, der Festnetz-Tochter der Deutschen Telekom, 19 Cent pro Minute.
Besitzt man lediglich den einfachen Call-Plus-Telefonanschluss, erhöht sich der Minutenpreis – je nach angerufenem Netz – auf 21,2 bis 23,4 Cent.
Für solche Vieltelefonierer hat T-Home den Optionstarif „Festnetz zu Mobil“ kreiert.
Bei einem verpflichtenden Mindestumsatz von vier Euro monatlich fallen nur jeweils 12,9 Cent pro Gesprächsminute an.
Buchbar ist dieser Tarif allerdings nur für Anschlussinhaber eines Call-, Call & Surf- bzw. Entertain-Komplettpaketes. Die normalen Call-Plus-Kunden, also die deutliche Mehrzahl, sind davon ausgeschlossen.
Die müssen deswegen auch gar nicht traurig sein. Im Vergleich mit anderen – allen Telekom-Kunden zugänglichen – Alternativen auf dem Markt, stellt sich die Option „Festnetz zu Mobil“ noch immer als viel zu teuer heraus. Hier zeigt ein Blick auf Call-by-Call-Angebote, dass dort Verbindungen in die Mobilnetze schon für zehn Cent und weniger möglich sind. Und das bei völliger Tarifsicherheit ohne Kostenfallenrisiko.
So bietet der Provider BT Germany über seine Sparvorwahl 01090 Verbindungen in alle deutschen Mobilnetze, unabhängig wo sich das Handy in der Welt aufhält, für nur zehn Cent pro Minute an. Dieser Tarif ist rund um die Uhr garantiert bis Ende 2008. Mox Telecom (Vorwahl 010040) berechnet zur Zeit 9,3 Cent pro Minute, mit Tarifansage.
Eine Call-by-Call-Netzkennzahl kann jeder Telekom-Anschlussinhaber einfach vor die jeweilige Rufnummer vorwählen.
Fazit: Die Option „Festnetz zu Mobil“ ist lediglich für diejenigen interessant, die partout kein Call-by-Call nutzen wollen. Alle anderen können sich die monatlichen Mindestumsatzgebühren plus teurere Minutenpreise sparen.
Quelle: F.Himmel
Handy-Verlust: Kosten vermeiden
Wenn das Handy weg ist, sind viele Menschen regelrecht verzweifelt.
Für Jammern ist allerdings keine Zeit, wird der Verlust bemerkt, sollte man schnell reagieren. Andernfalls könnte es teuer werden.
Falls das Gerät gestohlen wurde, und der Dieb erst einmal drei Tage lang mit dem Vertragshandy bei diversen Hotlines anruft, kann das schnell ein paar Hunderter extra kosten.
Sprechen Sie deshalb auf jeden Fall erst einmal mit der Service-Hotline Ihres Anbieters und lassen Sie Ihre Sim-Karte sperren.
Um die Karte sperren zu lassen, müssen die Anrufer Daten wie Rufnummer, Sim-Karte, Kundennummer, Geburtsdatum oder Kundenkennwort angeben.
Bei Anrufen aus dem Ausland 0049 davor wählen und die erste Null der Vorwahl weglassen.
Ist die Karte gesperrt, können die Anrufer gleich über ein neues Handy verhandeln. Viele Vertragsanbieter zeigen sich beim Handy-Verlust kulant, meistens ist das neue Gerät aber mit einer Vertragsverlängerung verbunden.
Prepaid-Kunden können sich stattdessen ab 60 Euro ein neues Gerät kaufen oder ein gebrauchtes Gerät bei Ebay ersteigern.
Das Sperren des Handys sollten sich die Kunden schriftlich bestätigen lassen, damit sie bei einer verspäteten Sperrung nicht zur Kasse gebeten werden. In einigen Fällen wird für das Sperren und die neue SIM-Karte eine Gebühr fällig, in der Regel zwischen 15 und 20 Euro.
Wurde das Handy gestohlen, lohnt es sich, Anzeige zu erstatten. Je nachdem, wo und wie der Diebstahl stattfand, zahlt möglicherweise die Hausratversicherung oder eine extra abgeschlossene Handy-Versicherung für den Verlust. Um die Ansprüche geltend zu machen, ist in jedem Fall eine Anzeige bei der Polizei notwendig.
Übrigens: Oft leistet die Hausratversicherung auch, wenn ins Hotelzimmer oder die Ferienwohnung eingebrochen wurde.
Für die Anzeige bei der Polizei und das Sperren beim Anbieter ist es sinnvoll, die IMEI-Nummer (International Mobile Equipment Identification ) des Handys zu notieren – natürlich vor dem Verlust. Die IMEI-Nummer ist sozusagen die Fahrwerksnummer des Mobilfunkgerätes, das Handy ist über die Zahlenfolge eindeutig identifizierbar.
Sie steht auf der Originalverpackung des Handys oder erscheint auf dem Display, wenn man den Tastencode *#06# eintippt. Übrigens: Auch die Fundbüros fahnden per IMEI-Nummer nach den Handys.
Quelle: C.Benzel
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Die wichtigsten Hotlines:
T-Mobile: 01803/30 22 02
Vodafone: 0800/172 12 12
E-Plus: 0177/10 00
O2: 0179/55 28 2
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