FinanzBlog24

Kartell der Reisexporteure
Mittwoch April 30th 2008, 6:54 pm
Abgelegt unter: Tagesthemen

Angesichts der rasant gestiegenen Lebensmittelpreise hat Thailand die GrĂŒndung eines Kartells der Reisexporteure angekĂŒndigt.

Darin wollen sich die Export-LĂ€nder in SĂŒdostasien organisieren.

Zu dem Zusammenschluss nach dem Vorbild der Organisation Erdöl exportierender LĂ€nder (OPEC) hĂ€tten sich ausser Thailand die sĂŒdostasiatischen LĂ€nder Vietnam, Laos, Kambodscha und Burma bereit erklĂ€rt, sagte der thailĂ€ndische MinisterprĂ€sident Samak Sundaravej anlĂ€sslich eines Besuchs seines burmesischen Kollegen Thein Sein in Bangkok.

Der Zusammenschluss werde sich Organisation Reis exportierender LĂ€nder nennen.

Dem von einer MilitĂ€rjunta regierten Burma, das bislang nicht zu den grossen Reisexporteuren gehört, sicherte Sundaravej UnterstĂŒtzung bei der Modernisierung der Reisproduktion zu.

Der thailÀndische Aussenminister Noppadon Pattama erklÀrte, die neue Organisation werde bald ein Treffen abhalten.

Einen Termin nannte er nicht. Thailand hatte im vergangenen Jahr 9,5 Millionen Tonnen Reis exportiert und anders als LÀnder wie Indien und Vietnam auf die weltweite Lebensmittelkrise nicht mit AusfuhrbeschrÀnkungen reagiert.

Die Regierung in Bangkok kĂŒndigte am Dienstag vielmehr an, die staatlichen VorrĂ€te von 2,1 Millionen Tonnen Reis zu niedrigen Preisen zu verkaufen, um der Lebensmittelknappheit entgegenzuwirken und den Preisanstieg zu drosseln.

Bei der verbreiteten Reissorte Pathumthani hat sich der Preis pro Tonne von 512 Dollar im Januar auf 998 Dollar vergangene Woche fast verdoppelt.
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Quelle: sda





Bundesbank: Schwerwiegender Fall der Unterschlagung
Mittwoch April 30th 2008, 6:43 pm
Abgelegt unter: Banken

Skandal bei der Bundesbank.

In der Hauptverwaltung Mainz ist nach Angaben der Behörde Geld unterschlagen worden.

Ein Mitarbeiter wurde deshalb entlassen, zwei andere wurden suspendiert.

Eine interne Sonderermittlung soll nun Licht in den Skandal bringen.

ZusĂ€tzlich wurden WirtschaftsprĂŒfer mit einer Untersuchung beauftragt. Zu Details machte die Bundesbank mit Hinweis auf die laufenden Verfahren zunĂ€chst keine Angaben.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Mainz wollte sich zunĂ€chst ebenfalls nicht zu den VorgĂ€ngen Ă€ußern.

Der Verdacht auf Unterschlagungen in der Hauptverwaltung Mainz habe sich nach internen ÜberprĂŒfungen bestĂ€tigt, teilte die Deutsche Bundesbank lediglich mit.
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Quelle: ase/AFP/dpa

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