Deutschland Deine Steuerzahler - aus Sicht eines Schweizers
Gast - Kommentar aus der Schweiz: Irgendwie scheint im grossen Kanton (Deutschland) die Welt auf dem Kopf zu stehen.
1. Die Steuergesetze sind so kompliziert, dass sie niemand mehr versteht.
2. Eine Gesetzgebung, die so umfangreich ist (ca. 10 mal mehr Seiten als in der Schweiz) und ständig verändert wird, dass niemand mehr hinterherkommt.
3. Steuerpflichtige, die Anwälte bezahlen, um an das Geld zu kommen, was der Staat kassiert hat und der Steuerberater nicht verhindern konnte. Vielleicht hat er sich ja auch gar nicht getraut den Steuertrick zu verraten, weil eventuell diese Lücke drohte geschlossen zu werden und er dann wegen einer versprochenen, aber nicht eingetretenen Steuerermässigung, auf Schadensersatz verklagt worden wäre.
Frage an den hochgeschätzten Leser:
Was glauben sie, warum so unglaublich viele Unternehmer die Verwaltungsgesellschaft oder Holding ihrer Firma bzw. Firmengruppe in der Schweiz haben? Doch Vorsicht Falle, wer glaubt ein Mantelkauf und ein Briefkasten würde genügen, ist schief gewickelt.
Die entscheidende Frage ist: Wie übertrage ich die Anteile meiner deutschen Gesellschaft an eine Schweizer Holding, ohne dass mich das Finanzamt lyncht?
Zu den Nebenwirkungen fragen Sie eine fachkundige Person Ihres Vertrauens.
Wenn Sie also Ihrem Steuerberater vertrauen, dann sollten Sie ihn ins Auto setzen und mit ihm in die Schweiz fahren, um gemeinsam mit ihm die „Schweizer Konzepte“ zu beurteilen und später umzusetzen. Da Sie sehr, sehr viel sparen sollten Sie Ihren Steuerberater auch dafür gut bezahlen.
So machen es unsere Mandanten, und dann klappt’s auch mit dem Finanzamt…
Grüsse aus der Schweiz
BAMAT Capital AG
Aussicht auf Schrottimmobilie
Mittwoch April 25th 2007, 10:20 am
Abgelegt unter:
Immobilie
Verbraucherpolitisch ist die Entscheidung des BGH in Sachen Schrottimmobilien ein gewisser Durchbruch.
Höchstrichterlich ist entschieden, dass Käufer der von renommierten Banken finanzierten Immobilien mit betrügerischen Methoden hereingelegt wurden! Den Käufern dieser vergammelten Wohnungen wurde seinerzeit vorgegaukelt, über Steuerersparnisse und Mieteinnahmen finanziere sich die Immobilie von selbst und der Wertzuwachs kommt noch obendrauf!
Pustekuchen! Sie meinen das ist ein alter Hut? Von wegen …
Auch heute sind jeden Tag Kloppervertriebe unterwegs und nette Damen telefonieren die Telefonbücher rauf und runter um das lang ersehnte Glück zu bringen: Die vollfinanzierte Eigentumswohnung! Keine Steuern - und vielleicht 10% des Kaufpreises in cash - na bitte!
Die wahre Rechnung: Provision Vertriebe: 30%! Gewinne Bauträger: 20%! Die Absatzmasche ist den meisten Banken bekannt - aber egal?! Konditionen (für die Bank!) bestens, Planzahlen werden erfüllt, Aktionäre sind zufrieden und Rechtsabteilungen haben auch etwas zu tun und das Schönste ist: Not leidende Kredite werden steuerlich abgeschrieben …
… und schmälern so - als Zweitnutzen - andere Gewinne. Dadurch zahlt zwar der Steuerzahler im Endeffekt die Zeche, aber der sagt nichts, der weiß auch nicht was Wertberichtigungen sind.
Derweil schaut das BaFin zu und erleichtert den Abzockern das Handwerk, Prüfsiegel für verbrauchertäuschende Werbeprospekte werden mehr oder weniger verteilt.
Wer heute einen Staubsauger an der Haustür kauft, der ist weit besser geschützt als der unwissende Käufer einer Immobilie, die ihn direkt in die Altersarmut befördert - nur 20 Jahre früher!