535.000 Vereine - viele Organisationen sollen in Zukunft nicht mehr steuerlich gefördert werden…
Montag November 27th 2006, 4:19 pm
Abgelegt unter: Steuer, Tagesthemen

Kleingärtner und Karnevalisten, Motorradfreaks und Hundezüchter, sie alle haben eines gemeinsam, sie sind in steuerbegünstigten Vereinen organisiert. 535.000 Vereine sind in deutschen Amtsgerichten eingetragen und nun will der Finanzminister die Steuerprivilegien einiger Vereine kappen. Viele Organisationen sollen in Zukunft nicht mehr steuerlich gefördert werden.

Die Rotfüchse verherrlichen die Ex-DDR und träumen von einer kommenden Revolution. Bis das soweit ist nehmen sie die Steuerbefreiung vom verhassten System allerdings genauso gern in Anspruch, wie die Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger. Viele der Mitglieder waren Wehrmachtsoffiziere oder Soldaten der Waffen-SS – verbunden durch die höchste deutsche Kriegsauszeichnung.

Organisationen ewig Gestriger erzeugen die Extremisten von morgen. Vieles in diesen „Vereinen“ richtet sich gegen den Staat, wird aber kurioserweise von diesem gefördert. Deutsches Gemeinnützigkeitsrecht gestattet Sponsoren eine 50%tige Abschreibung ihrer Spenden. In der Tat, das Bundesfinanzministerium hatte tatsächlich schon weitaus weniger intelligente Ideen als diese!





Stromverbrauch - Energieversorger und eine schweizer Gelddruckmaschine
Freitag November 17th 2006, 10:26 am
Abgelegt unter: Verbraucherschutz, Tagesthemen

18 Grad – und das Mitte November! Temperaturen, fast wie auf Mallorca – und das tut der Geldbörse gut, wir verbrauchen weniger Energie. Energie, die so wahnsinnig teuer geworden ist, erzeugt von unverschämten Preistreibern – den deutschen Energieunternehmen! Dabei gibt es Strom „bis zum abwinken“ und „ohne Ende“! Nachts werden die Überkapazitäten zu Spottpreisen verschleudert!

Schweizer wirken bedächtig – und vielleicht sind sie genau deshalb auch so clever? Nun ja, wer weiß das schon? Die Schweizer Wasserkraftwerke, sie haben jedenfalls so etwas Ähnliches wie eine Gelddruckmaschine erfunden – und die funktioniert so: Die Betreiber kaufen europaweit billigen Nachtstrom ein – und nutzen diesen dazu Wasser in eigene Alpen Speicherseen zu pumpen.

Hört sich noch nicht so aufregend an, kommt aber jetzt: Tagsüber, zu Zeiten des höchsten Stromverbrauchs, öffnen die cleveren Kraftwerkbetreiber die Wehre der Stauseen – und verkaufen den dadurch erzeugten Strom zum dreifachen Preis! Bei einer Auslastung von 70%, verdienen die Wasserkraftwerke jedes Jahr eine bescheidene Summe in Höhe einer halben Milliarde Euro – so etwas nennt sich: Gutes Geschäft!









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